Warum wir es tun

Der Verein «Rêves sûrs – Sichere Träume» setzt sich für die Integrität und Autonomie von Menschen in sozialen Problemlagen ein. Die Probleme sind vielfältig und komplex: Gewalt, Übergriffe, Fluchterfahrungen, Verhaltensauffälligkeiten, Drogenkonsum, psychische Erkrankungen, Traumata u.a. führen zu massiven Belastungen. Junge Menschen in Notsituationen benötigen besonderen Schutz und einen angemessenen Rahmen zur Bewältigung ihrer Problemlage. Erfahren sie Verständnis und Unterstützung, können Krisen aufgefangen und positive Entwicklungen in Gang gesetzt werden.

 

Motivation

In der Adoleszenz werden wichtige Weichen für die weitere Biografie gestellt. Insofern sind junge Menschen in Krisensituationen eine besonders verletzliche Gruppe. Um schlimmere Krisen abzuwenden, bedarf es einer umsichtigen Krisenintervention. Der Verein «Rêves sûrs – Sichere Träume» setzt sich dafür ein, dass die Grundrechte und Menschenwürde der jungen Menschen auch in Krisensituationen gewährleistet bleiben.

Die Angebote des Vereins berücksichtigen das Autonomiestreben der jungen Menschen. Nur wenn tragfähige Arbeitsbündnisse zustande kommen, haben Interventionen Aussicht auf Erfolg. Deshalb legt der Verein «Rêves sûrs – Sichere Träume» besonderen Wert auf Freiwilligkeit, Niederschwelligkeit und Akzeptanz.

Während individuelle Notlagen oftmals als selbstverschuldet wahrgenommen werden, geht der Verein davon aus, dass soziale Problemlagen  im gesellschaftlichen Kontext verstanden werden müssen. Der Verein «Rêves sûrs – Sichere Träume» setzt sich dafür ein, Lücken im sozialen Netz zu schliessen und strukturelle Probleme zu beheben.
Nicht zuletzt verpflichtet der Berufskodex der Sozialen Arbeit Fachpersonen dazu, Lösungen für soziale Probleme zu finden, zu entwickeln und zu vermitteln.